Dienstag, 21. Februar 2012
Die dunkle Zeit hat ein Ende
Was bedeutet, dass ich früh morgens gegen halb acht, wenn ich auf mein Fahrrad steige um zur Arbeit zu rollen, den Dynamo nicht mehr an das Vorderrad klemme.
Was ich sowie so nicht muss, weil ich ja einen Nabendynamo habe, diese segensreiche Erfindung, welche ich schon vor Weihnachten an mein Rad baute.
Seit dem herrscht Ruhe auf dem Rad. Früher war der schleifende Dynamo die Fortsetzung des Weckers und drängte mich unerbittlich in den Wachzustand. Heute ist es ein lautloses Rollen, Ruhe die mich noch ein wenig bei meinen Träumen bleiben lässt.



Aber da wollte ich gar nicht drauf raus und wie kriege ich jetzt die Kurve? Wo ich doch einfach nur sagen wollte: Es ist früh morgens hell! Das mir das heute auffiel, weil ich dieses Fahrrad fotografieren konnte. Und abends nach dem Job auch noch. Die lichten Stunden des Tages sind nicht mehr alleine dem Broterwerb vorbehalten. Macht ein gutes Gefühl.


Samstag, 18. Februar 2012
Jungfernfahrt
und diesem Wort kommt eine besondere Bedeutung zu, weil , und jetzt halten Sie sich fest, das Peugeot ist eine Sie.
Ich hätte es schon ahnen können, als ich die Französin zum ersten Mal neben den homophoben Italiener in den Keller hängte. Kein Laut, kein
unwilliges und empörtes Grummeln war da von ihm zu hören.


Donnerstag, 16. Februar 2012
Vom Verkleiden
Weite Teile unserer Republik feiert zur Zeit wieder den rituelle Brauch, der sich Karneval oder Fasnacht, hier im Badischen Fasnet nennt.
Wichtige Ritual Bestandteile sind unter anderem eine ausgelassene Fröhlichkeit, das sich Verkleiden und schlüpfen in andere Rollen, sowie ein erhöhter Alkoholkonsum. Auch das Absingen und Halten sinnfreier Lieder und Reden wäre noch zu nennen.
Alles Dinge die ich auch gerne tue. Trotzdem bin ich eher Karnevals fern, einfach deshalb, weil die Liebe zu diesem Brauch den Kindern meiner Heimat nicht in die Wiege gelegt wird.
So verkleide ich mich liebend gerne, im Grunde bin ich das ganze Jahr hindurch verkleidet und nur meine Frau und mein Arzt wissen, wie ich eigentlich aussehe.
Eine häufig von mir getragenen Verkleidung ist z.B. die des Radrennfahrers.
Und es fehlen nur noch ein paar Grädchen und man kann mir wieder häufiger in dieser Maskerade, froh gelaunt ein Lied auf den Lippen und nach etlichen Dutzend Kilometer, das wohlverdiente Weizenbier schlürfend begegnen.